Klangseidenfaden

Der durch den Raum schwebende Klang vermag es, innere seelische Räume zu öffnen und tief zu berühren. Je obertonreicher intoniert wird, desto reicher ist der Zauber der Klangfarben. Wie in Seidenfäden das Licht zart changiert, so spiegelt sich im Spiel der Klangfarben der Schein des Unendlichen.

Klänge schweben
und blühen in Räumen
sphärische Klänge

Seidentöne
scheinen unendlich
Klangfarbenzauber

Klänge suchen
die Seelen, sie lauschen
Klangseidenfäden

Unterricht

Konzept

Mein Unterricht basiert auf der Überlegung, dass jeder Mensch in seinem Wesen einmalig ist. Daher habe ich Module entwickelt, die es mir ermöglichen, jedem Schüler sein ganz individuelles Übungsbuch zusammenzustellen. So lernen Kinder je nach Alter an geeigneten Liedern und Jugendliche oder Erwachsene an eigenen Bearbeitungen berühmter Kompositionen. Der Einzelunterricht ist humorvoll, praxisnah und reich an Bildern, um den richtigen musikalischen Ausdruck zu finden. Er wird aufgelockert durch selbst erdachte Spiele, Rätsel, Klatschduette u.a.
Das Ziel meines Unterrichts ist, das Potential des Schülers zu wecken und ihn zu einem erweiterten Klangerlebnis zu führen.

Mein Unterrichtsmaterial

Besonderes Augenmerk lege ich auf den technischen Aspekt. Streicher müssen die Töne erst finden, deshalb sind entsprechende Übungen unabdingbar. Da ich kein Freund von langen Etüden bin, habe ich die wichtigsten Themen in essentiellen „Kleinen Übungen“ zusammengefasst; Kinder üben sie natürlich in spielerischer Verpackung. Die Konzentration auf einzelne Aspekte des Intonierens ermöglicht es schon dem Anfänger, ausgesprochen klangrein zu spielen.

Hits (wie z. B. die Kleine Nachtmusik) ‚wachsen’ mit dem Können: Auf jeder Stufe wird die Bearbeitung länger, bis das Original gespielt werden kann.

Wir üben Kompositionen aus allen Stilepochen, auf Wunsch auch Pop, Rock oder Filmmusik.

In meinem Unterrichtsmaterial gibt es zahlreiche ergänzende Hinweise zu Komponisten und der Form von Musikstücken sowie Anmerkungen zu wichtigen musiktheoretischen Begriffen. Kinder zeigen am Ende eines Kapitels in Form eines Quiz mit Transferaufgaben, was sie gelernt haben.

Das umfangreiche Material liegt für Geige und Bratsche vor.

Unterrichtsangebot

Einzelunterricht Geige oder Bratsche für Kinder ab 5 J., Jugendliche und Erwachsene (gerne auch als Wiedereinstieg nach längerer Pause)

  • Ensemblespiel
  • interne Vorspiele
  • Workshops
  • Theorie
  • Orchesterstudien

Unterrichtsort

Der Unterricht findet in Frankfurt – Sachsenhausen statt.

Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen.

 

Engagements

Wolfgang Zybell spielt mit seinem Ensemble auf Ihrer Veranstaltung

Die musikalische Umrahmung Ihrer Feier übernehme ich gerne in flexibler Besetzung:

  • im Violin-Duo (duo.apART)
  • im Duo Violine und Klavier
  • auf Wunsch in größerem Ensemble

eingespielte Teams
Gabriele Worsischek und Wolfgang Zybell sind seit Studienzeiten ein eingespieltes Team und haben sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Es reicht von Klassikern über selten zu hörende Perlen bis zu Evergreens und gehobener Unterhaltungsmusik in eigenen einfallsreichen Arrangements. Auch mit der erfahrenen Pianistin und Organistin Eunhye Bading spiele ich gerne Unterhaltsames auf Ihrer Feier.

Die außergewöhnlichen Programme werden dem jeweiligen Anlass und Ambiente angepasst. Zur Feier von Hochzeiten, Geburtstagen, Empfängen, beim Dinner oder zu Präsentationen überzeugen Atmosphäre und Musizierfreude, die auf das Publikum überspringt.

Auch für die würdevolle musikalische Gestaltung einer Trauerfeier machen wir gerne Programmvorschläge.

Sie finden mich auch bei der Agentur Künstler-Collection.

 

duo.apArt

Aparte Musik für zwei Streicher

In der Kombination ‚zwei Violinen‘ oder ‚Violine und Viola‘ ergeben sich ausgesprochen reizvolle klangliche Möglichkeiten. Daher ist es bedauerlich, dass Programme mit dieser Besetzung nur sehr selten zu hören sind. Denn es gibt bezaubernd schöne Musik aus verschiedenen Epochen, auch von ‚großen‘ Komponisten. Das Zusammenspiel von Streichern erfordert ein differenziertes Intonieren. Das duo.apART verbindet in seiner langjährigen Partnerschaft Erfahrung mit großer Neugier auf zu Unrecht vergessener Musik.

Duo Contrastetti

Klangspektrum im Kontrast

Den Klang einer Orgel mit dem Streicherklang zu mischen, ist sehr reizvoll: Orgel und Violine (oder Viola) sind kontrastierende Instrumente und harmonieren dennoch im großen Kirchenraum sehr gut. Es entstehen Klang-Mixturen mit großem Farbspektrum. Die Konzertorganistin Eunhye Bading trägt dazu virtuos bei.

Biographie

In Frankfurt geboren erhielt ich den ersten Violinunterricht mit sechs Jahren am Konservatorium. Nach dem Studium an der Frankfurter Musikhochschule habe ich ein Studium der Musikwissenschaft und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität angeschlossen. Von 1986 – 1990 besuchte ich die Blockseminare „Phänomenologie der Musik“, die Sergiu Celibidache in Mainz geleitet hat.

Die musikalischen Tätigkeiten umfassen Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD-Produktionen sowie zahlreiche solistische Auftritte. Als Bratschist bin ich Mitglied des Crossover-Orchesters Neue Philharmonie Frankfurt und habe u.a. David Garrett, Deep Purple, Gregory Porter und Peter Gabriel auf Tourneen begleitet.

Im Frankfurter Volkstheater spielte ich mehrere Jahre lang Bühnenmusik als Mitglied des Liesel Christ-Quartetts, u.a. 90mal die Titelrolle des „Fiddler on the Roof“ („Anatevka“). An der Fliegenden Volksbühne (Michael Quast) war ich 2015 in der Sprechrolle eines Dorfmusikers im „Datterich“ zu sehen.

Das von mir gegründete duo.apArt widmet sich selten zu hörenden Streichduos. Mit der Organistin Eunhye Bading trete ich als Duo Contrastetti auf, das sich u.a. der Wiederentdeckung kaum bekannter Originalkompositionen verpflichtet hat.

Im Rahmen meiner umfangreichen Lehrtätigkeit entstand eine Violinschule (resp. Bratschenschule) mit zahlreichen eigenen Kompositionen.

Im Jahr 1999 erschien das Buch „Philosophische und anthropologische Aspekte des Übens“.

Das von mir angestrebte Ideal ist ein obertonreiches und beseeltes Spiel, das der menschlichen Stimme sehr nahe kommt. Die Presse bezeugte sowohl einen „warmen und leuchtenden Ton“ und einen „gewissen Hang zu Tontüfteleien“ als auch „kammermuskalisches Zusammenspiel, in dem mit Liebe zum Detail und rasanten Läufen virtuos musiziert“ wurde.

Besonderes Augenmerk lege ich auf vergessene Werke abseits des Musikbetriebs, insbesondere von Komponistinnen.

Lebenslauf

Lebenslauf als PDF-Datei, 63kB

Bild (hoch)

Bild Wolfgang Zybell, Hochformat, s/w, 1,5MB

Bild (quer)

Bild Wolfgang Zybell, Querformat, s/w, 1,5MB

Hörproben

Mendelssohn Bartholdy

Sonate F-Dur, Schluss des 1. Satzes

Remembrances

aus Schindlers Liste (J. Williams), Beginn

Noten & Buch

Lieder aus Irland

Lieder aus Irland - leicht gesetzt für 2 Violinen

Waldkauz Verlag WK 5526

Philosophische und anthropologische Aspekte des Übens

Wenn das Üben am Instrument als Weg der inneren Reifung verstanden wird, verliert es den oft beklagten Ruf als notwendige, aber langweilige Tätigkeit. Die Monographie „Philosophische und anthropologische Aspekte des Übens“ untersucht den ‚Geist des Übens’.

Beim Üben von Details darf nie der Übende als Individuum vergessen werden. In Konsequenz heißt dies, dass der Übende metaphysische Fragestellungen auf Dauer nicht ausklammern darf, zumal dem gestalteten Kunstwerk diese Dimension fraglos zu eigen ist. Für das Transzendente offen zu sein, ist ein Spezifikum des Menschen, es ist der Weg der Sublimierung des Egos zugunsten der ganzen Persönlichkeit. Hier eine Hilfestellung zu leisten, ohne ins Esoterische abzugleiten, ist die Absicht des Buchs.

Dem Übenden, vor allem aber auch dem Pädagogen, stellt sich die Aufgabe, das Üben dem jeweiligen menschlichen Entwicklungsprozess einzuordnen. Da es aber auf die Frage nach dem ‚Geist des Übens’ (O. F. Bollnow) keine abschließende Antwort gibt, begleiten anthropologische Aspekte und Fragen den Übenden ein Leben lang bis zur gelebten Meisterschaft. Dies macht die unersetzbare Bedeutung des Übens aus.

Das Buch gliedert sich in philosophische Aspekte (u.a. die Kunst des Fragens; Erfahrung und Erlebnis; das Verhältnis von Theorie und Praxis), die Umwelt des Übenden und Betrachtungen über den Übenden (Persönlichkeit; sein ‚Leib’; Disziplin; Transzendenz). Den Abschluss bilden Untersuchungen zu zwei zentralen Begriffen: Technik und Wiederholung.

Wolfgang Zybell
„Philosophische und anthropologische Aspekte des Übens“, 128 Seiten
ISBN 3-89206-917-4
erschienen 1999

im Verlag Die Blaue Eule

Leseprobe – Aspekte des Übens

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